Martin Tik
ENDE

MARTIN TIK · NEUROWISSENSCHAFTEN · WIEN

Das Gehirn begreifen.
Die Menschen dahinter im Blick.

Ich bin Martin Tik und forsche an der Medizinischen Universität Wien. Mich interessiert, wie Hirnnetzwerke auf Stimulation reagieren—und was wir daraus für die Depressionsforschung lernen können.

Martin Tik
Martin Tik Medical University of Vienna

NEUGIER & MOTIVATION

Ein persönlicher Grund,
weiterzufragen.

Ich möchte begreifen, wie das Gehirn uns zu dem macht, was wir sind: wie ein Gedanke entsteht, warum es plötzlich „klick“ macht und wie sich unser Erleben der Welt verändern kann.

Bei Depression sind diese Fragen für mich sehr persönlich. Ich weiß, wie tief sie in ein Leben hineinwirken kann—und in das Leben der Menschen rundherum. Das gibt meiner Forschung eine besondere Dringlichkeit: Aus besserem Verständnis sollen bessere Möglichkeiten für Menschen entstehen, die sie brauchen.

Mein Beitrag ist die Verbindung von Hirnbildgebung und Stimulation. Ich möchte verstehen, was eine Intervention tatsächlich in den Hirnnetzwerken eines Menschen verändert, damit künftige Ansätze auf mehr beruhen als auf der Wahl eines Stimulationsortes.

TMS-fMRI · NETZWERKE · TIMING

Was passiert, wenn wir
ein Netzwerk beeinflussen?

In der Tik Group verbinde ich meinen Hintergrund in Psychologie und medizinischer Physik. Im Mittelpunkt steht die Kombination von TMS und fMRT: Wir setzen transkranielle Magnetstimulation ein und untersuchen mit funktioneller MRT, wie das Gehirn auf diesen gezielten Eingriff reagiert.

Langfristig geht es mir um besser begründete Hirnstimulation bei Depression. Unsere Experimente untersuchen Mechanismen und Target Engagement—wichtige Schritte auf diesem Weg.

01

Die Antwort kartieren

TMS als kontrollierte Intervention einsetzen und mit fMRT lokale sowie entfernte Netzwerkantworten messen.

Mehr zur Methode
02

Die Intervention personalisieren

Untersuchen, wie Zielort, Stimulationsintensität und Gehirnzustand individuelle Antworten beeinflussen.

Mehr zur Methode
03

Den richtigen Zeitpunkt finden

Die Stimulation auf eine Aufgabe abstimmen, um zustandsabhängige Netzwerkeffekte etwa bei der Sprachproduktion zu untersuchen.

Mehr zur Methode
Ein Netzwerk. Drei Perspektiven.

Entdecke den Unterschied zwischen dem Beobachten funktioneller Konnektivität, dem Kartieren einer Stimulationsantwort und dem Variieren des Interventionszeitpunkts.

Mein Hintergrund in Psychologie und medizinischer Physik prägt meinen Zugang: den kognitiven Prozess, die Intervention und die Antwort des gesamten Netzwerks verbinden. Ich arbeite mit interleaved TMS-fMRT, individuellem Target Engagement und chronometrischen Ansätzen zur Untersuchung von Kognition.

MENTORSHIP · STANFORD

In bleibender Dankbarkeit
an Nolan Williams.

Nolans Arbeit & Vermächtnis

Nolan war mein Mentor. Für sein Vertrauen, seine Großzügigkeit und die Möglichkeit, mit ihm in Stanford zu arbeiten, werde ich ihm immer dankbar bleiben. Sein Einsatz für Menschen mit Depression prägt bis heute, warum mir diese Arbeit so viel bedeutet.

Unsere Zusammenarbeit mit dem Stanford Brain Stimulation Lab verbindet diese Motivation mit einer konkreten Frage: Wie lässt sich die Antwort des Gehirns messen, während wir stimulieren? Unsere gemeinsamen Arbeiten zu interleaved TMS-fMRT und Theta-Burst-Stimulation sind Teil dieser Forschung.

Unsere Stanford-Kooperation

AUS DEM LABOR & DARÜBER HINAUS

Forschung entsteht
zwischen Menschen.

Einige aktuelle Einblicke in Austausch, Lehre und das gemeinsame Entwickeln von Methoden.

Teilnehmende des MRI of Neuromodulation Workshops in Wien
Vienna · 7–9 April 2026 · MRI of Neuromodulation

Die Neuromodulations-Community in Wien zusammenbringen

Unsere Gruppe war Gastgeberin und lokale Organisatorin des 2nd Workshop on MRI of Neuromodulation vom 7.–9. April 2026. Als Host und Co-Chair habe ich Menschen zusammengebracht, die Methoden zum Verständnis von Stimulation, Target Engagement und Hirnnetzwerken entwickeln.

Workshop & Programm

18. September 2026 · Wien

Von Konnektivität zu Kausalität

Beim EPICONN-Retreat habe ich vorgestellt, wie interleaved TMS-fMRT den Schritt von beobachteten Netzwerkbeziehungen zur Untersuchung gezielter Interventionen ermöglicht.

EPICONN & Gruppenneuigkeiten

23.–28. Mai 2026 · Aalto

Methoden teilen bei der Science Factory

An der TMS–EEG Summer School and Workshop konnte ich interleaved und chronometrische TMS-fMRT mit der nächsten Generation von Forschenden diskutieren.

Lehre & Veranstaltung

Jänner–Februar 2026 · Hongkong

Methoden über Laborgrenzen hinweg entwickeln

Zurück an der PolyU: praktischer Austausch mit Georg Kranz und Kolleg:innen, aufbauend auf unserer Arbeit zur Kombination von TMS, fMRT und fNIRS.

Die Hongkong-Kooperation

MEDIEN & ÖFFENTLICHKEIT

Wissenschaft zum Weitererzählen.

Von der plötzlichen Freude beim Aha!-Moment bis zur Erklärung des Gehirns im Fernsehen: Ich bringe Fragen aus dem Labor gern in den Alltag.

Medien, Vorträge & die Geschichte des Aha!-Moments

Ausgewählte Berichte über unsere Aha!-Forschung

New Scientist
ORF Science
Medical Xpress

Das Wunder DU · ORF / ZDF ↗

AUSGEWÄHLTE FORSCHUNG

Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten

Einige Beiträge, die die Richtung meiner Forschung zeigen. Die Gruppenwebsite bündelt weitere Publikationen und studentische Abschlussarbeiten.

Weitere Publikationen & Abschlussarbeiten

VON DER PSYCHOLOGIE ZUR BILDGEBUNG VON STIMULATION

Fragen, die geblieben sind.

2014 · UNIVERSITÄT WIEN

To Win Or Not To Lose

„Motivation hält uns am Leben.“ So begann die Zusammenfassung meiner Diplomarbeit in Psychologie. Ich untersuchte, wie repetitive TMS des linken DLPFC die Belohnungsantizipation bei Rauchenden beeinflusst, mit fMRT vor und nach der Stimulation.

Zusammenfassung lesen ↗

2019 · MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT WIEN

Imaging Transcranial Magnetic Stimulation

Meine Dissertation verband funktionelle Zielbestimmung, Netzwerkveränderungen nach TMS und Bildgebung während der Stimulation. Die gemeinsame Frage begleitet mich bis heute: Was bewirkt Stimulation eigentlich im Gehirn?

Dissertation entdecken ↗

Diese Fragen begleiten heute unsere Arbeit in der Tik Group. Mehr dazu, wie wir MRT vor, nach und während TMS einsetzen.

TIK GROUP · VIENNA

Bring eine Frage mit.

Ich leite die Tik Group in Wien. Ob du eine Abschlussarbeit suchst, als Forscher:in mit TMS-fMRT arbeiten möchtest oder eine Idee für ein gemeinsames Projekt hast: Ich freue mich über den Austausch.

COMMUNITY

Wissenschaft entsteht gemeinsam.

Enge Kooperationen mit Anna-Lisa Schuler, dem Stanford Brain Stimulation Lab und den eigenständigen Forschungsgruppen von Lena Nohava und Michael Woletz sind zentral für unsere Arbeit. Weitere Kooperationen verbinden Wien mit Hongkong, Toronto, München und Melbourne.

Unsere wissenschaftlichen Partner:innen

KONTAKT

Kommen wir ins Gespräch.

Für wissenschaftliche Kooperationen, Vorträge und Forschungsanfragen erreichst du mich am besten per E-Mail.

Medical University of Vienna
Center for Medical Physics and Biomedical Engineering
MR Physics Division

Profile & Hintergrund

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Frühere Dokumente

Diese Downloads sind ältere Fassungen. Aktuelle Forschung und Funktionen findest du auf dieser Seite und in meinen institutionellen Profilen.

Lebenslauf · Archiv, Datei von 2024 NIH Biosketch · Januar 2023